Archiv der Kategorie: Fantasy / Science-Fiction

Joe Haldeman – Der Herr der Zeit

Intelligente Wells-Parodie: Zeitreise per Zufall

Hochschulabbrecher Matt Fuller schlägt sich als einfacher Forschungsassistent am Massachusetts Institute of Technology durch. Als er sich gerade mit den Quantenbeziehungen zwischen Gravitation und Licht beschäftigt, verschwindet plötzlich sein Kalibrator – und taucht eine Sekunde später wieder auf. Und jedes Mal, wenn Matt den Reset-Knopf drückt, verschwindet die Maschine zwölfmal länger. Nachdem er mit dem Kalibrator herumexperimentiert hat, kommt Matt zu dem Schluss, dass er nun in Besitz einer Zeitmaschine ist, mit der er Dinge in die Zukunft schicken kann…

Nichts scheint dagegen zu sprechen, dass Matt selbst eine kleine Zeitreise unternimmt. Also landet er in der nahen Zukunft – wo er wegen Mordes am Besitzer des Autos verhaftet wird, welcher tot umgefallen ist, als Matt direkt vor seinen Augen verschwunden ist. Die einzige Möglichkeit, der Mordanklage zu entgehen, besteht darin, weiter in die Zukunft zu reisen, bis er einen Ort in der Zeit findet, an dem er sich in Ruhe niederlassen kann. Doch was ist, wenn solch ein Ort gar nicht existiert? (gekürzte Verlagsinfo)
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Wolfgang Jeschke (Hrsg.) – Heyne Science Fiction Jahresband 1997


Ernüchternde Zukunft, digitale Romantik: Auswahl erstklassiger SF-Stories

Der SF-Jahresband 1997 vereint Geschichten und Kurzromane von Michael Flynn, Elisabeth Vonarburg, Ben Bova, Stephen Baxter, Lucius Shepard, Charles Sheffield und – last but not least – Marcus Hammerschmitt. Insgesamt bietet der Band eine sehr gehalt- und niveauvolle Sammlung erstklassigen Materials, das von den Illustrationen ideal ergänzt wird. Die Story von Lucius Shepard über „Muschelkratzer-Bill“ landete zum Beispiel bei zahlreichen Awards auf den vordersten Plätzen.
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Harry Harrison – Soylent Green

Zukunftskrimi und Ökothriller

1999 ist die Bevölkerung des Planeten explodiert. Die 35 Millionen Einwohner von New York City bringen ihre Fernseher mit Pedalkraft zum Laufen, randalieren wegen Wasserknappheit, rauben Linsen-Steaks und werden mit Stacheldraht, der vom Himmel fällt, in Schach gehalten.

Als ein Gangster während einer glühenden Hitzewelle in Manhattan ermordet wird, setzt man den Polizisten Andy Rusch unter Druck, das Verbrechen aufzuklären, der wiederum ist aber auch von der wunderschönen Freundin des Opfers fasziniert. Doch in den verrückten Straßen von New York City, vollgestopft mit Leuten, und in einer Welt, die den Bach hinuntergeht, ist es schwer, einen Killer zu fassen, geschweige denn das Mädchen zu bekommen. (Verlagsinfo)

Dieser preisgekrönte Roman war die Vorlage für den Öko-Zukunftsthriller „Soylent Green“, (deutscher Titel: „…Jahr 2022…die überleben wollen…“), in dem Charlton Heston die Hauptrolle des Detectives spielte.
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Wilson Tucker – Zeit-Bombe

Ungeachtet aller Schutzmaßnahmen werden die Mitglieder einer Partei gezielt umgebracht. Ein unkonventionell ermittelnder Polizist findet heraus, dass der Attentäter unter Einsatz der Zeitreise mordet; eine Erkenntnis, die ihm der Täter selbst nicht grundlos ermöglicht hat … – Heiligt der (gute) Zweck alle Mittel? Autor Tucker spielt diese Frage vor allem spannend, aber durchaus auch moralisch sowie konsequent durch, wobei der Text dem Inhalt nicht immer gewachsen ist, d. h. Abschweifungen und Logiklöcher aufweist: dennoch interessant (und angenehm kurz). Wilson Tucker – Zeit-Bombe weiterlesen

Wolfgang Jeschke (Hrsg.) – Heyne Science Fiction Jahresband 1989

Classic SF: Preiswürdige Erzählungen von Star-AutorInnen

Dieser Jahresband ist eine Fundgrube für SF-Einsteiger und -Fortgeschrittene gleichermaßen. Bekannte Autoren der 1980er Jahre wie George R.R. Martin, Walter Jon Williams und Lucius Shepard sind hier versammelt. Aufstrebende weibliche Autoren wie Karen Joy Fowler, deren Romane mittlerweile verfilmt werden, gaben damals ihr Debüt, und etablierte Autorinnen wie James Tiptree jr. alias Alice Sheldon befanden sich im Endstadium ihrer Karriere.
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Harry Harrison – Agenten im Kosmos (Stahlratte 01)

Der James Bond der Science Fiction, aber mit mehr Humor

>>Hier spricht Slippery Jim: „Innerhalb unseres Universums gab es höchstens ein halbes Dutzend Männer, die es mit mir aufnehmen konnten. Ich wechselte meine Persönlichkeit wie andere ihre Hemden, knackte spielend jede Bank des Sonnensystems, klaute bei Bedarf Raumschiffe, und wenn ich Lust hatte, find ich einen Krieg an. Bis mich dann eines Tages die Polizei erwischte – was blieb mir anderes übrig: Ich wurde Polizei-Agent.<<

So wurde Jim DiGriz der seltsamste Rekrut im Spezialkorps der Planetenliga. Und als er eines Tages die Nase voll hatte, gab er damit das Startzeichen zu einer rasanten Menschenjagd quer durch die gesamte Galaxis.“ (bearbeitete Verlagsinfo) Was dieser Klappentext verschweigt, ist die zentrale Rolle einer gewissen Angelina, die gerade direkt vor Jims Nase ein Schlachtschiff geklaut hat und damit für eine Verfolgungsjagd sorgt…
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Uwe Anton – Robert Silverberg. Zeiten der Wandlung (SF Personality 26 )

Gelungenes Porträt eines SF-Titanen

„Uwe Anton liefert einen ausführlichen Überblick zu Leben und Werk dieses außergewöhnlichen Schriftstellers. Abgerundet wird der Band durch ein[e] Ehrengastrede Silverbergs, die er auf der bisher einzigen World Science Fiction Convention (WorldCon) in Deutschland gehalten hat, sowie eine Bibliographie von [Übersetzer und Verleger] Joachim Körber.“ (ergänzte Verlagsinfo) Der WorldCon fand 1970 in Heidelberg statt.
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George O. Smith – Relaisstation Venus

Im Vorfeld der Sonne sorgt die „Relaisstation Venus“ dafür, dass die von Menschen besiedelten Planeten miteinander Kontakt halten können. Fern der Erde muss die Besatzung immer wieder improvisieren, wenn gefährliche Zwischenfälle für Funkstelle sorgen oder die Station selbst in Raumnot gerät … – Fünf Storys aus der „Goldenen Ära“ der Science Fiction, in der dank Fortschritt und Technik alles möglich schien und der einfallsreiche Naturwissenschaftler über den Politiker oder den Geldsack triumphierte: Abenteuer und Technobabble in heute so nicht mehr möglicher Verknüpfung und SF-Nostalgie für hartgesottene Genre-Fans. George O. Smith – Relaisstation Venus weiterlesen

Bruce Sterling (Hrsg.) – Spiegelschatten. Cyberpunk-Erzählungen

Urknall 2.0 für das Cyberpunk-Genre

Der Urknall 1.0 für das Cyberpunk-Genre erfolgte 1983/1984 mit der Veröffentlichung der zwei Romane „Stadt geht los“ von John Shirley und „Neuromancer“ von William Gibson (nach sieben Jahren des Publizierens von Kurgeschichten). Wortführer des neuen SF-Stils war jedoch keiner von beiden, sondern der Texaner Bruce Sterling.

Mit „Spiegelschatten / Mirrorshades“ (das bezeichnet eine verspiegelte Sonnenbrille) hat Bruce Sterling 1986 die wichtigste Sammlung von Cyberpunk-orientierten Erzählungen überhaupt herausgegeben. Diese Anthologie etablierte als Urknall 2.0 die darin vertretenen AutorInnen. Viele von ihnen arbeiten bis heute. Ironischerweise bezeichnete diese Blütenlese bereits den Endpunkt der Mirrorshades-Bewegung. Danach folgten vor allem Epigonen, die aber auch nicht von Pappe waren – siehe dazu das Nachwort von Michael Nagula.
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Wolfgang Jeschke (Hg.) – Heyne Science Fiction Jahresband 1994

Classic SF: Von Madonnen und Anubis

Mit seinen preiswerten Jahresbänden bedankt sich der Heyne Verlag bei seinen Lesern. Im Unterschied zu früheren Science Fiction-Jahresbänden wird 1994 nicht mehr gekennzeichnet, ob eine Story ausgezeichnet wurde, sei es mit dem HUGO oder dem Nebula, jeder Beitrag steht für sich. Es sind beiträge von Brian Aldiss, Michael Flynn, Robert Silverberg, John Barnes, Alan Brennert, Ian McDonald und Kim Stanley Robinson.
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P.D. Baccalario – Der Weg zur Quelle (Century 4)

Shanghai: Das Century-Spiel geht in die letzte Runde

Alle hundert Jahre wird die Menschheit herausgefordert. Alle hundert Jahre müssen vier Jugendliche ein großes Abenteuer bestehen. Weitere hundert Jahre später werden erneut vier Jugendliche in Rom auserwählt. Sie verbindet ein Geheimnis. Als ein Mann ihnen ein Köfferchen anvertraut, bevor er weiterflieht, finden sie darin eine seltsame Karte aus Holz. Die Herausforderung beginnt in Rom, der Stadt des Feuers, und wird in New York, der Stadt aus Stein, fortgesetzt. Damit ein gefährlicher Wettlauf gegen die Zeit, denn die Gegenseite ist nicht untätig.

So wie die Orte des Geschehens den vier antiken Elementen Erde, Feuer, Luft und Wasser entsprechen, so auch die vier Kinder Harvey (Erde), Elettra (Feuer), Sheng (Wasser) und Mistral (Luft). Wurden sie deshalb ausgewählt? Ja, denn es geht in jedem Jahrhundert einmal darum, den Pakt der Menschen mit der Natur zu bekräftigen und zu erneuern, um die Natur gegen die Kräfte des Todes und des Chaos zu beschützen. Doch dazu ist altes Wissen nötig, Wissen, das in Vergessenheit zu geraten droht…

Zum Schluss führt sie das Spiel in Shanghai zusammen, der Stadt des Wassers, der Stadt Shengs…
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Michael Bishop – Nur die Zeit zum Feind

Die schöne Helena aus der Steinzeit

Auf einer Zeitreise in die Zeit der Frühmenschen vor einer Million Jahren verliebt sich John Monegal, der Reisende, in eine Frau, die von ihrem Stamm wie einst die schöne Helena verehrt wird. Er hat von ihr sein ganzes Leben lang geträumt. Warum? Und was hat das Experiment der US-amerikanischen Wissenschaftler damit zu tun?

Für diesen wunderbar stimmungsvollen, romantischen und humorvollen Zeitreise-Roman wurde Michael Bishop 1983 mit dem NEBULA Award ausgezeichnet, einem der beiden wichtigsten Preise im SF-Genre.
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Murray Leinster – Projekt Raumstation

Ständig wird der Bauplatz der ersten Raumstation von Spionen und Saboteuren heimgesucht. Bomben, Gift, Überfälle: Die mutigen Verteidiger werden auf harte Proben gestellt, aber da sich hier wackere US-„Jungens“ (und ein „Mädchen“) zusammentun, haben die Strolche letztlich keine Chance … – Trash-SF vom gar nicht Feinsten; hier gibt es weder Logik noch Verstand, sondern ausschließlich Action und Pathos, was sich viele Jahre später selbstentlarvend lustig liest: DIESE Zukunft ist ein Witz (mit zwei Fortsetzungen). Murray Leinster – Projekt Raumstation weiterlesen

Friedel Wahren (Hg.) – Isaac Asimovs Science Fiction Magazin, 30. Folge

Erlesene Vielfalt klassischer SF-Erzählungen

Dieser Auswahlband aus dem Jahr 1987 enthält Erzählungen von Isaac Asimov, Orson Scott Card, Lucius Shepard, Rudy Rucker & Bruce Sterling, Walter Jon Williams, Mary Jane Engh sowie von dem deutschen Autor Reinhard Köhrer.

Hier findet man unter anderem:

1) Die Story von dem Roboter, der die Gabe des Träumens besitzt und für dieses Verbrechen gnadenlose Strafe erleidet;
2) Die Story von der galaktischen Söldnerin, deren private Mordmaschine ein tödliches Eigenleben entwickelt;
3) Die Story von der Revolutionärin, die in die Vergangenheit reist, um dem Schicksal ihres Landes auf die Sprünge zu helfen;
4) Die Story von den russischen Beatniks, die die Eroberung des Weltraums auf ihre Weise fördern.
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Anne Bishop – Visionen in Silber (Die Anderen 3)

Die Anderen

Band 1: In Blut geschrieben“
Band 2: Krähenjagd“
Band 3: „Visionen in Silber“
Band 4: „Marked in Flesh“ (noch ohne dt. Titel)
Band 5: „Etched in Bone“ (noch ohne dt. Titel)

Nathan war im Urlaub, was für einen Wolfgard bedeutet, er war in der Wildnis, um für eine Weile den Kontakt zu Menschen hinter sich zu lassen, und nur mit dem Rudel zu laufen. Jetzt ist er auf dem Rückweg nach Lakeside, und kaum hat er wieder mit Menschen zu tun, wird es auch schon unangenehm: im selben Zugabteil sitzt nicht weit von ihm entfernt ein dunkelhäutiges kleines Mädchen, das allein zu reisen scheint, und an dem ein übel riechender Mann ein ungesundes Interesse zeigt. Sofort nimmt Nathan den menschlichen Welpen in Schutz, ohne auch nur zu ahnen, welche weitreichenden Folgen das haben wird! Anne Bishop – Visionen in Silber (Die Anderen 3) weiterlesen

Sydney J. van Scyoc – Salzblume

SF-Jugendkrimi um einen weiblichen Alien-Mischling

1979: Drei Sternenschiffe tauchen über der Großen Salzsee-Wüste auf, verharren für eine Weile und lösen sich in Nichts auf. Augenzeugen beschwören, eines der Metallmonster habe die Salzkruste mit glitzernden Kristallen übersät.

2024: Hadley Greer, das Mädchen mit den Quecksilberaugen und dem metallisch schimmernden Haar, sieht in ihren Träumen verwirrende Bilder einer anderen Welt. In der Wüstenkolonie am Großen Salzsee begegnet sie Jacob, der, wie sie, das Erbe einer fremden Rasse in sich trägt.

Sie fühlen sich zueinander hingezogen. Doch dann überschatten rätselhafte Todesfälle die fromme Glaubensgemeinde um Dr. Braith, und Spezialagenten des Geheimdienstes umzingeln die Zeltstadt. Hadley ahnt schreckliches Unheil… (Verlagsinfo)
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Leslie Hugh Linklater – Die große Mammuthöhle

Tief unter der Erdoberfläche stößt eine kleine Forschergruppe auf ein Unterweltreich, in dem Riesenspinnen, Saurier, fleischfressende Pflanzen und wilde Urmenschen ihr Unwesen treiben. Die Forscher geraten in arge Bedrängnis, verirren sich und müssen sich den Weg zurück in die Oberwelt erkämpfen, was nicht ohne Opfer abgeht … – Der Plot ist wüst (und dreist) aus Genre-Klassikern zusammengeraubt, die Umsetzung gelinde gesagt schlicht, die Figurenzeichnung eine Sammlung abgestandener Klischees: Diese Kuriosität aus dem Bodensatz deutscher Nachkriegs-Phantastik sagt viel Interessanten über die zeitgenössische SF-Szene aus. Leslie Hugh Linklater – Die große Mammuthöhle weiterlesen

Wolfgang Jeschke (Hg.) – Heyne Science Fiction Jahresband 1991

Sciencefiction und Phantastik vom Feinsten

Der inzwischen in Rente gegangene Herausgeber der Heyne Science Fiction Reihe, Wolfgang Jeschke, pflegte von 1980 bis 2000 eine schöne Tradition: Jedes Jahr präsentierte er seinen Lesern eine Anthologie von guten phantastischen Geschichten zu einem sehr erschwinglichen Preis. Lag dieser 1985 noch bei schlappen 5,80 DM, so war der Preis im Jahr 2000 bereits bei 18,00 DM angelangt – und wäre heute überhaupt nicht mehr bezahlbar. (Man könnte mal die Preissteigerungsrate ausrechnen: Sie ist astronomisch hoch.)

Wie immer jedoch lieferten die SF-Jahresbände Erzählungen, die von der ersten Liga der Autoren und Autorinnen stammte. Stets war ein kleiner Ausreißer dabei, sei es ein Autor aus dem Ostblock – zu dem Jeschke von jeher gute Kontakte pflegte -, oder ein Kurzroman, z.B. von Bruce McAllister oder Connie Willis.
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Diana Wynne Jones – Fauler Zauber

Es ist wieder soweit, in wenigen Tagen werden die ersten Pilger vor der Tür stehen, um ihre spannende Fantasy-Tour anzutreten. Doch die Bewohner der Welt, die Mr. Chesney dazu auserkoren hat, der Schauplatz seines Touristenspektakels zu sein, haben die Schnauze voll davon, sich über Wochen hinweg in Arbeit zu stürzen, nur damit ein paar Fremdweltler ihre Plünder- und Zerstörungsquest im richtigen Ambiente mit mörderischen Drachen, hinterlistigen Elfen, betörenden Zauberinnen und einem bösen dunklen Fürsten durchziehen können! Also befragen sie das Orakel, wie sie Mr. Chesney samt seinen Touristen endgültig loswerden können. Allerdings … die Antwort scheint ziemlich zweifelhaft, denn die beiden Personen, die das Orakel auserkoren hat, sind nicht unbedingt für ihre Kompetenz bekannt!

„Fauler Zauber“ ist ein wahres Feuerwerk an Ideen! Diana Wynne Jones – Fauler Zauber weiterlesen

Wolfgang Jeschke (Hg.) – Science Fiction Story Reader 13

Klassische SF-Erzählungen von Star-AutorInnen

In dieser Anthologie aus dem Jahr 1980 sind neun SF-Erzählungen amerikanischer, deutscher, englischer und russischer AutorInnen vereinigt:

– der Kurzroman „Azteken“ der HUGO- und NEBULA-Award-Gewinnerin Vonda McIntyre;

– die romantisch-traurige Novelle vom „Alten Zinnsoldaten“ von Joan D. Vinge (HUGO für „Die Schneekönigin“);

– „Tertiär“, ein bemerkenswerter Kurzroman des deutschen Autors Gerhard Stein sowie

– die Kurzgeschichte „Kassandra“ der mehrfachen HUGO-Preisträgerin C.J. Cherryh, mit der sie im August 1979 erneut den HUGO Award gewann. Und vieles mehr.
Wolfgang Jeschke (Hg.) – Science Fiction Story Reader 13 weiterlesen